Über mich
Ich lebe und arbeite seit vielen Jahren in Babenhausen.
Unsere Stadt ist für mich nicht nur Wohnort, sondern Lebensmittelpunkt – mit allem, was dazugehört: Alltag, Gespräche und Verantwortung.
Viele kennen mich aus meiner beruflichen Tätigkeit als Zauberer. Was dabei oft weniger sichtbar ist: Mein beruflicher Weg ist geprägt von Ausbildung, Berufserfahrung und strukturiertem Arbeiten – vom Handwerk über technische Tätigkeiten bis hin zur selbstständigen Verantwortung für Projekte und Menschen.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben meinen Blick geschärft: für Zusammenhänge, für Machbarkeit und für den respektvollen Umgang miteinander. Sie prägen, wie ich denke, wie ich zuhöre und wie ich Verantwortung verstehe.
Wer ich bin
Ich bin jemand, der Verantwortung nicht aus einem Titel heraus versteht, sondern aus dem Tun.
Mein beruflicher Weg ist nicht geradlinig, aber konsequent: Ich habe Dinge von Grund auf gelernt, Verantwortung übernommen und mich Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Dabei war mir immer wichtig, Zusammenhänge zu verstehen – nicht nur Aufgaben abzuarbeiten. Ob im Handwerk, in technischen Berufen oder in der Selbstständigkeit: Es ging darum, Lösungen zu finden, verlässlich zu arbeiten und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen.
Ich arbeite strukturiert, höre zu und stelle Fragen, wenn etwas unklar ist. Nicht, um zu widersprechen, sondern um Dinge besser zu machen. Diese Haltung prägt meinen Alltag – im Beruf ebenso wie im Miteinander mit anderen Menschen.
Ich habe nie den Anspruch gehabt, alles sofort zu wissen oder immer recht zu haben. Mir ist wichtiger, Dinge zu verstehen, Verantwortung anzunehmen und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen.
Dieses Verständnis von Arbeit und Miteinander ist über Jahre gewachsen – durch Praxis, durch Verantwortung und durch den Austausch mit Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen.
Bezug zu Babenhausen
Ich bin in Babenhausen geboren und aufgewachsen. Kindergarten, Schulzeit, Ausbildung und beruflicher Einstieg haben hier stattgefunden. Auch heute lebe und arbeite ich in der Stadt.
Über viele Jahre hinweg sind dabei gewachsene soziale Kontakte entstanden – aus dem Kindergarten und der Schule, aus früheren beruflichen Stationen, aus meiner selbstständigen Tätigkeit und aus der Zauberei. In diesen unterschiedlichen Rollen habe ich viele Menschen kennengelernt und immer wieder erlebt, wie eng die Wege in einer Stadt wie Babenhausen sind.
Dieser lange, durchgehende Bezug prägt meinen Blick auf die Stadt. Entscheidungen und Entwicklungen bleiben hier nicht abstrakt, sondern betreffen Menschen aus dem eigenen Umfeld. Das schafft Nähe – und vor allem Verantwortung, Dinge sachlich, mit Maß und mit Respekt zu betrachten.
Auch meine private Lebensplanung ist auf Babenhausen ausgerichtet. Mit meiner Verlobten und der Geburt unseres Sohnes ist unser gemeinsamer Lebensmittelpunkt bewusst in Babenhausen verankert.
Beruflicher Weg & Verantwortung
Mein beruflicher Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren im technischen und organisatorischen Bereich.
Die Zauberei begleitet mich parallel dazu – nicht als Gegenentwurf, sondern als ergänzende Erfahrung.
Mein beruflicher Weg ist über viele Jahre gewachsen und hat sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Begonnen hat er im Handwerk, mit einer Ausbildung zum Schreiner. Diese Zeit hat mir ein grundlegendes Verständnis dafür vermittelt, wie wichtig sauberes Arbeiten, Verlässlichkeit und Verantwortung für das eigene Ergebnis sind.
Relativ früh habe ich zusätzlich technische Aufgaben übernommen und bin in die Arbeit an CNC-Maschinen eingestiegen. Damit verbunden war nicht nur die Bedienung der Maschinen, sondern auch ein tieferes Verständnis für Planung, Programmierung und Fertigungslogik. Aus der praktischen Arbeit heraus folgte später der Wechsel in die Arbeitsvorbereitung. Dort war ich eigenständig für die komplette Planung von Objekteinrichtungen verantwortlich – vom Kundenkonzept bis zur fertigen Umsetzung, unter anderem für Geldinstitute, gastronomische Betriebe und sicherheitsrelevante Bereiche wie Flughäfen. Entscheidungen hatten hier unmittelbare Auswirkungen auf Kosten, Termine und Qualität.
Mein Weg führte mich anschließend zu einem Software-Dienstleister, der Planungs- und Fertigungslösungen für die Möbelindustrie betreut. Seit fast zehn Jahren arbeite ich dort als CAD-/CAM-Trainer und Servicetechniker mit dem Schwerpunkt auf Prozessoptimierung, Anwenderschulung und der Einführung digitaler Arbeitsabläufe – überwiegend in der Schweiz und in Deutschland.
Ein zentraler Teil meiner Arbeit ist die Verbindung zwischen Planung und Fertigung. Neue Themen waren dabei nie eine Grenze, sondern immer eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Ziel ist es, nachvollziehbare Prozesse zu schaffen, die Menschen entlasten, Abläufe vereinfachen und Fehler vermeiden.
Parallel dazu begleitet mich die Zauberei seit vielen Jahren. Zeitweise war ich als Illusionist mit einer großen Show und einem rund 15-köpfigen Team unterwegs. Heute arbeite ich bewusst als Solo-Künstler. Beide Phasen haben mein Verständnis für Eigenverantwortung, Vorbereitung und Verlässlichkeit geprägt – dort, wo man für jedes Detail selbst einsteht.
Die Zauberei – richtig eingeordnet
Viele Menschen kennen mich vor allem als Zauberer.
Das ist verständlich – denn dieser Teil meines Lebens ist öffentlich sichtbar.
Er ist jedoch nicht mein beruflicher Schwerpunkt.
Und genau deshalb gehört sie hier kurz in den richtigen Kontext.
Die Zauberei begleitet mich seit vielen Jahren und hat mich geprägt – vor allem im Umgang mit Menschen. Sie ist jedoch kein Gegenpol zu meiner technischen Arbeit, sondern eine Ergänzung. In beiden Bereichen geht es um Vorbereitung, Verantwortung und den Umgang mit Menschen.
Als Zauberkünstler habe ich gelernt, vor unterschiedlichen Gruppen zu stehen, aufmerksam zuzuhören und Situationen richtig einzuschätzen. Auftritte funktionieren nur dann, wenn man präsent ist, klar kommuniziert und Vertrauen aufbaut. Diese Erfahrung schärft den Blick für Stimmungen, Erwartungen und Zwischentöne.
Zeitweise war ich mit einer großen Illusionsshow unterwegs, getragen von einem Team mit vielen Beteiligten. Später habe ich mich bewusst für die Arbeit als Solo-Künstler entschieden. Beide Phasen haben unterschiedliche Formen von Verantwortung mit sich gebracht – einmal in der Koordination vieler Menschen und Abläufe, später in der konsequenten Eigenverantwortung für Vorbereitung, Durchführung und Ergebnis.
Die Zauberei ist für mich kein Selbstzweck und kein Marketinginstrument. Sie hat mir vor allem eines vermittelt: Menschen ernst zu nehmen, klar zu kommunizieren und Verantwortung sichtbar zu tragen – unabhängig davon, ob man vor einem Publikum steht oder im beruflichen Alltag Entscheidungen trifft.
Alltag & Mensch
Mein Alltag ist geprägt von Arbeit, Begegnungen und Gesprächen. Viele davon sind ungeplant: kurze Unterhaltungen, Rückmeldungen zwischendurch oder Beobachtungen, die zeigen, was gut funktioniert und wo es hakt. Gerade in einer Stadt wie Babenhausen entstehen daraus oft wertvolle Hinweise.
Mir ist wichtig zuzuhören, bevor ich mir eine Meinung bilde. Nicht jede Sichtweise ist die eigene, aber jede verdient es, ernst genommen zu werden. Im direkten Austausch zeigt sich häufig mehr als in formellen Runden oder schriftlichen Stellungnahmen.
Bodenhaftung bedeutet für mich, Dinge nicht zu überhöhen und Probleme nicht größer zu reden, als sie sind – sie aber auch nicht zu ignorieren. Alltag ist kein Nebenschauplatz, sondern der Ort, an dem sich entscheidet, ob Entscheidungen nachvollziehbar und praktikabel sind.
Haltung & Verantwortung
Haltung entsteht für mich nicht am Reißbrett. Sie entwickelt sich über die Zeit – durch Arbeit, durch Verantwortung und durch den Umgang mit unterschiedlichen Menschen. Vor allem dort, wo Entscheidungen Folgen haben, zeigt sich, wie tragfähig die eigene Haltung ist.
Verantwortung bedeutet für mich, Dinge nicht nur zu entscheiden, sondern sie auch zu Ende zu denken. Welche Auswirkungen hat das? Für wen? Und ist das, was kurzfristig sinnvoll erscheint, auch langfristig tragfähig? Dabei ist mir wichtig, Maß zu halten und finanzielle sowie organisatorische Rahmenbedingungen nicht auszublenden. Wenn neue Erkenntnisse eine andere Bewertung erfordern, gehört es für mich ebenso zur Verantwortung, Entscheidungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Ein respektvolles Miteinander ist dafür Voraussetzung. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu, ebenso wie kontroverse Diskussionen. Entscheidend ist, dass man einander zuhört, Argumente ernst nimmt und sachlich bleibt – auch dann, wenn man nicht einer Meinung ist.
Diese Haltung ist über Jahre gewachsen. Sie speist sich aus meinem beruflichen Weg, aus dem Alltag und aus vielen Gesprächen. Sie ist kein Anspruch, sondern ein Maßstab, an dem ich mein eigenes Handeln messe.
Verantwortung endet für mich nicht bei Aufgaben oder Funktionen. Sie beginnt im Alltag – dort, wo man lebt, arbeitet und Familie hat.
